Formuliere kleinteilig: „Wenn ich nach dem Zähneputzen zehn Kniebeugen mache, dann fühle ich mich wacher und starte fokussierter.“ Lege ein messbares Kriterium fest, etwa „an fünf von sieben Tagen“ und notiere kurz die wahrgenommene Energie. Kleine, testbare Hypothesen verhindern Überforderung, liefern klare Daten und respektieren Lebensrealität. Nach einer Woche entscheide: Behalten, modifizieren, ersetzen. So entsteht langfristiger Fortschritt ohne dramatische Ankündigungen oder Schuldspiralen.
Teste zwei Varianten zeitlich getrennt: morgens gegen abends, Musik gegen Stille, 5 Minuten gegen 10 Minuten. Halte Rahmenbedingungen so konstant wie möglich, und nutze zufällige Zuteilung, wenn es machbar ist. Bewerte nicht nur Ergebnisse, sondern auch Anstrengungsgefühl und Freude. Der Gewinner ist jene Variante, die du heute eher wiederholst. Freundlichkeit bewahrt Neugier, denn hartes Urteil verzerrt Daten und entmutigt zukünftige Experimente.
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